Leseupdates

Gedanken und Notizen während des Lesens

Fiktionalität und Ästhetik - Eine Philosophie der Dichtung

Fiktionalität und Ästhetik - Eine Philosophie der Dichtung

Jürgen H. Petersen

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Fiktionalität und Ästhetik – Eine Philosophie der Dichtung – Kapitel 2

In Kapitel 2 Fiktionalbewusstsein und vor-empirischer Status des Menschen scheint Petersen den ontologischen Status fiktionaler Rede grundlegend klären zu wollen. Er fährt schweres philosophisches Geschütz auf, um nachweisen zu wollen, dass Fiktionalität den Wirklichkeitsaussagen nicht nur nicht nachgeordnet ist, sondern ihnen vorausliegt: transzendental, ontologisch, entwicklungsgeschichtlich. Ich hatte das Buch bereits letztes Jahr bis ins 3. Kapitel […]

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Fiktionalität und Ästhetik von Jürgen H. Petersen – Wirklichkeitsaussagen, fiktionale Seinsaussagen und Meinungsäußerungen

Petersen versucht im ersten Kapitel zu klären, ob Fiktion aus Wirklichkeitsaussagen abgeleitet werden kann – und kommt zu dem Ergebnis, dass sie einen eigenen Redestatus bildet. Er definiert, dass, wann immer er von fiktional spricht, er poetische Sätze meint. Er hat also beim Begriff der Poetik keine fein gedrechselten Sätze im Sinn, sondern: „Fiktionalität als Redestatus poetischen Sprechens“

Der Grüne Heinrich

Der Grüne Heinrich

Gottfried Keller

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Der Grüne Heinrich – Band 2 Kapitel 4 bis 7

Jetzt habe ich mit dem Update zu lange gewartet. In jedem Kapitel passiert so viel. Ständig ein neuer Ideen- und Diskurswechsel, dass durch die langen Pausen, die ich einlege, im Kopf sehr viel verloren geht. Ich versuche dennoch die Kapitel 4-7 zu bündeln und die Themen herauszuarbeiten. Band 2 Kapitel 4 – Künstlerverschleiß und Jean […]

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Der grüne Heinrich von Gottfried Keller – Vom Honig zum Realismus in 20 Seiten

Bin zum letzten Update nur gerade mal 20 Seiten weiter und es war schon wieder mächtig was los. Dieses Buch macht mich fertig… Also folgendes: Bin in Band 2 Kapitel 2 (gegen Ende) und lese das „Das Haus war weiß getüncht, das Fachwerk rot angestrichen und die Fensterladen mit großen Muscheln und Blumen bemalt, aus […]

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Der Grüne Heinrich (erste Fassung) von Gottfried Keller

Da ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, mehr im literaturhistorischen Kontext zu lesen, ist der Grüne Heinrich die erste Aufgabe, die mir nach der Lektüre von Peter Carmenzind ins Haus geweht wurde. Hermann Hesse verweist in seinem Buch direkt auf den Grünen Heinrich.

Jenseits des Unbehagens - "Sublimierung" von Goethe bis Lacan

Jenseits des Unbehagens - "Sublimierung" von Goethe bis Lacan

Eckart Goebel

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Jenseits des Unbehagens „Sublimierung“ von Goethe bis Lacan von Eckart Goebel

»Die wahre Poesie kündet sich dadurch an, daß sie, als ein weltliches Evangelium, durch innere Heiterkeit, durch äußeres Behagen, uns von den irdischen Lasten zu befreien weiß, die auf uns drücken. Wie ein Luftballon hebt sie uns mit dem Ballast, der uns anhängt, in höhere Regionen, und läßt die verwirrten Irrgänge der Erde in Vogelperspektive vor uns entwickelt daliegen. Die muntersten wie die ernstesten Werke haben den gleichen Zweck, durch eine glückliche geistreiche Darstellung so Lust als Schmerz zu mäßigen.« [Goethe, in Dichtung und Wahrheit]

Lunar Park

Lunar Park

Bret Easton Ellis

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Lunar Park von Bret Easton Ellis – was kann Pop Literatur? Erstes Brainstorming

Popliteratur also.

V.

V.

Thomas Pynchon

40%
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V. von Thomas Pynchon – Abbruch

Was war ich während der ersten 40 % begeistert von dem Buch… Warum zieht es plötzlich nicht mehr? Warum breche ich es bei 66 % ab?

39%

V. von Thomas Pynchon – Ein Schelmenroman der an Baudolino von Umberto Eco erinnert

Das Kapitel in Florenz spielt das Motiv des Schelmenromans nun voll aus und weist in seiner Motivik - einen Mythos aufzubauen - starke Parallelen zu Umberto Ecos Baudolino auf.

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V. von Thomas Pynchon – Weltkriege als Leerstelle?

...so langsam frage ich mich: Nutzt er die Weltkriege als Leerstelle? Sind sie Teil von V, dem Fluchtpunkt, um den sich alles strukturiert, der aber selbst nie greifbar wird?

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V. von Thomas Pynchon – Kapitel 1 bis 3

Wer oder was ist V.? Ein Strukturprinzip ohne Substanz?

Die letzte Welt

Die letzte Welt

Christoph Ransmayr

37%
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V. von Thomas Pynchon und die selbstgenügsame, autonome Form – Struktur als Träger des Romans

Die Leere als Motor und wie daraus eine Fragestellung zur ästhetischen Form von Romanen entsteht, die sich allein aus ihrer Struktur speisen. Deren Plot in den Hintergrund tritt.