Gedanken und Notizen während des Lesens
»Die wahre Poesie kündet sich dadurch an, daß sie, als ein weltliches Evangelium, durch innere Heiterkeit, durch äußeres Behagen, uns von den irdischen Lasten zu befreien weiß, die auf uns drücken. Wie ein Luftballon hebt sie uns mit dem Ballast, der uns anhängt, in höhere Regionen, und läßt die verwirrten Irrgänge der Erde in Vogelperspektive vor uns entwickelt daliegen. Die muntersten wie die ernstesten Werke haben den gleichen Zweck, durch eine glückliche geistreiche Darstellung so Lust als Schmerz zu mäßigen.« [Goethe, in Dichtung und Wahrheit]
30. September 2025
Popliteratur also.
10. September 2025
Was war ich während der ersten 40 % begeistert von dem Buch… Warum zieht es plötzlich nicht mehr? Warum breche ich es bei 66 % ab?
28. August 2025
Das Kapitel in Florenz spielt das Motiv des Schelmenromans nun voll aus und weist in seiner Motivik - einen Mythos aufzubauen - starke Parallelen zu Umberto Ecos Baudolino auf.
27. August 2025
Die Leere als Motor und wie daraus eine Fragestellung zur ästhetischen Form von Romanen entsteht, die sich allein aus ihrer Struktur speisen. Deren Plot in den Hintergrund tritt.
26. August 2025
...so langsam frage ich mich: Nutzt er die Weltkriege als Leerstelle? Sind sie Teil von V, dem Fluchtpunkt, um den sich alles strukturiert, der aber selbst nie greifbar wird?
25. August 2025
Wer oder was ist V.? Ein Strukturprinzip ohne Substanz?