Leseupdates

Gedanken und Notizen während des Lesens

18. November 2025

Jenseits des Unbehagens „Sublimierung“ von Goethe bis Lacan von Eckart Goebel

21%

»Die wahre Poesie kündet sich dadurch an, daß sie, als ein weltliches Evangelium, durch innere Heiterkeit, durch äußeres Behagen, uns von den irdischen Lasten zu befreien weiß, die auf uns drücken. Wie ein Luftballon hebt sie uns mit dem Ballast, der uns anhängt, in höhere Regionen, und läßt die verwirrten Irrgänge der Erde in Vogelperspektive vor uns entwickelt daliegen. Die muntersten wie die ernstesten Werke haben den gleichen Zweck, durch eine glückliche geistreiche Darstellung so Lust als Schmerz zu mäßigen.« [Goethe, in Dichtung und Wahrheit]

30. September 2025

Lunar Park von Bret Easton Ellis – was kann Pop Literatur? Erstes Brainstorming

43%

Popliteratur also.

10. September 2025

V. von Thomas Pynchon – Abbruch

40%

Was war ich während der ersten 40 % begeistert von dem Buch… Warum zieht es plötzlich nicht mehr? Warum breche ich es bei 66 % ab?

28. August 2025

V. von Thomas Pynchon – Ein Schelmenroman der an Baudolino von Umberto Eco erinnert

39%

Das Kapitel in Florenz spielt das Motiv des Schelmenromans nun voll aus und weist in seiner Motivik - einen Mythos aufzubauen - starke Parallelen zu Umberto Ecos Baudolino auf.

27. August 2025

V. von Thomas Pynchon und die selbstgenügsame, autonome Form – Struktur als Träger des Romans

37%

Die Leere als Motor und wie daraus eine Fragestellung zur ästhetischen Form von Romanen entsteht, die sich allein aus ihrer Struktur speisen. Deren Plot in den Hintergrund tritt.

26. August 2025

V. von Thomas Pynchon – Weltkriege als Leerstelle?

33%

...so langsam frage ich mich: Nutzt er die Weltkriege als Leerstelle? Sind sie Teil von V, dem Fluchtpunkt, um den sich alles strukturiert, der aber selbst nie greifbar wird?

25. August 2025

V. von Thomas Pynchon – Kapitel 1 bis 3

19%

Wer oder was ist V.? Ein Strukturprinzip ohne Substanz?