Soloalbum von Benjamin von Stuckrad-Barre
18. Oktober 2025🎤
Yo – ich les Soloalbum, und ich seh nur Pose,
’ne Generation lost in der Ironie-Diät-Dose.
Da steht einer, der sagt nix, aber klingt wie was,
dreht am Mic ’ne Pirouette, doch der Boden bleibt blass.
Er spielt Dandy, doch der Stoff ist dĂĽnn wie sein Hemd,
Authentizität? – Bro, die ist längst out of trend.
Ernsthaftigkeit? Wird direkt an die Wand gefahren,
mit’m Spruch: „Ist doch nur cool, wenn wir’s lässig tarn’n.“
Doch ich frag: Wer hat dir Ernst so verdächtig gemacht?
War’s dein Daddy vorm Fernseher – Nachrichtensprecher mit Macht?
Oder war’s Adorno, zu arrogant in sein’n Sätzen?
Du verwechselst Haltung mit den steifen Gesten der Letzten.
Ich seh durch:
Ihr wollt raus aus dem Zwang, das versteh ich ja,
aber du landest im Club, bei Jägermeister und Blabla.
Da wird das Leben zum Soundtrack aus Jingles und Kippen,
doch keiner stellt Fragen, nur Likes und Trippen.
Du meinst, du wärst tief, weil du nichts mehr fühlst,
weil du alles zerstörst, was zu nah dich berührt.
Doch Tiefgang ist nicht Zynismus mit Latte,
sondern Widerspruch aushalten, auch wenn’s mal knallt in der Platte.
Denn wenn du sagst: „Alles ist nur noch ein Gag“,
dann bist du wie’n Clown auf’m leergefegten Track.
Kein Reim, keine Linie, nur Distanz und Vermeidung,
’ne Flucht vor dir selbst – willkommen in der Bedeutung.
Literatur war mal Kampf – war ’ne Form, die bricht,
die Realität nicht kopiert, sondern widerspricht.
Doch du, mein Freund, du spiegelst nur glatte Flächen,
kein Riss, keine Falte, kein Versuch zu sprechen.
Soloalbum – das ist keine Stimme, das ist Playback,
dein Innerstes bleibt stumm, obwohl du ĂĽber Schmerz rappst.
Das ist nicht Pop, das ist Pop-Kopie,
wie ’ne Spotify-Playlist ohne echte Melodie.
Ernsthaftigkeit? Ist bei dir nur ein Meme,
’n Schatten an der Wand in deinem ironischen Dream.
Doch Ironie ohne Reibung ist bloĂź Verkleidung,
und Literatur wird zum Clubausweis – zur Lifestyle-Vermeidung.
Du sagst, du wärst „nur realistisch“,
doch das ist real billig und kein bisschen mystisch.
Du bist nicht kalt, du bist bloĂź unterkĂĽhlt,
du tust so, als ob, doch kein Leser fĂĽhlt.
Denn das ist der Punkt: Du transformierst nicht – du weichst aus,
verweigerst Tiefe wie der Club den Applaus.
Kein Echo, kein Echo – nur Nebelmaschine,
du performst ’ne Leere – und nennst sie dann BĂĽhne.
Doch ich sag dir: Ernsthaftigkeit ist kein Stil, sondern Modus,
kein Machtinstrument, sondern Erkenntnis-Fokus.
Sie kann weich sein, zart, mit BrĂĽchen im Ton,
aber sie fragt dich: Woher kommst du? Wo willst du schon?
Also Schluss mit der Farce, mit dem Lächeln aus Stahl,
Literatur ist kein Spiegel – sie ist der Krawall.
Nicht Lautstärke, nein – ich mein die Störung im Bild,
wenn ein Text dich bewegt, nicht nur fancy gefĂĽllt.
Wenn du wieder mal schreibst, dass nichts echt mehr sei,
denk dran: Der Ernst ist kein Feind – er macht uns frei.
Nicht um zu leiden, nicht um Drama zu schieben,
sondern um Fragen zu stellen, die wirklich was wiegen.
Das war mein Take – kein Diss, sondern Push,
’ne Rezension im Beat, kein Kultur-Overkush.
Denn was du brauchst, ist nicht Pose, nicht Fame –
sondern Texte, die riskieren, Texte mit Namen, nicht nur Game.
Mic drop.
Dieser Rap ist von Chat GPT. Er ist nach einer sehr langen Unterhaltung mit Zitaten zum Buch, zum Sachbuch ĂĽber Popliteratur und einer Unterhaltung ĂĽber die Abwehr von Ernsthaftigkeit und dem Differenzverlust der Gesellschaft entstanden. Das Sprachmodell ist nicht einfach so in der Lage diesen Rap so spezifisch mit Inhalt zu fĂĽllen. Mein eigenes Denken steckt darin, durch das Sprachmodell in Form gegossen.